
Basis von GreenPoolConcept ist das Licht der Sonne als physikalische Komponente, das in unterschiedlichen Wellenlängen zur Erde strahlt. Für die Aufbereitung von Wasser ist nur das UV-Licht mit einer Wellenlänge von 185 bis 340 nm von Bedeutung.
Nutzen für die Wasseraufbereitung
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Was soll erreicht werden?
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Funktion
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Erforderliches Spektrum
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Abtötung von Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Legionellen, Cryptosporidium, Schimmel, Algen)
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UV-C-Strahlen dringen in den DNA-Kern ein und stören den Stoffwechsel der Zellen bis zur endgültigen Zerstörung
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253,7 nm
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Abbau von Chloraminen
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Die Wirkung ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt
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245 nm
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- Mono-Chloramin
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297 nm
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- Di-Chloramin
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260 nm
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- Tri-Chloramin
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340 nm
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Ozon (O³) - Produktion zum Chloramin-Abbau und Oxidation organischer Belastungsstoffe
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Luftsauerstoff wird in noch höhere Energien (O³) umgewandelt und führt zu Oxidationsprozessen
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185 nm
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Allgemeiner Stand der Lampen-Technologie
Polychromatisches Spektrum von Mitteldruck-UV-Lampen (MD)
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Monochromatisches Spektrum von Niederdruck-UV-Lampen (ND)
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Quelle: Archiv des Badewesens Heft 9/2008 (Der Abbau von Chlorstickstoffverbindungen
in SB-Wasser durch UV-Bestrahlung. Dipl. Ing. (TH) Csontos u. Kollegen)
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Niederdruck-UV-Lampen mit einem Spektrum von 253,7 nm erzielen eine hervorragende desinfizierende Wirkung, aber praktisch keinen Abbau von Chloraminen.
Eine Wirkung auf Chloramin-Abbau wird in ausreichender Form nur von MD-strahlern effektiv umgesetzt. Ein Nachteil sind jedoch die hohen Anschaffungs-, Ersatzteil- und Wartungskosten.
Innovation in der Lampen-Technologie
Niederdruckstrahler mit UV-C 253,7 + 185 nm = Desinfektion und Oxidation
GreenPoolConcept arbeitet mit speziellen bipolaren UV-Strahlern, die UV-Licht mit 185 nm zur Produktion von O³ (Ozon) und 254 nm Wellenlänge zur Desinfektion, mit nur einer Lampe nutzen.
Ozon ist eines der stärksten Oxidationsmittel. Es bewirkt, dass organische Belastungsstoffe abgebaut werden. Kombiniert in einem Gerät ermöglicht dieses Verfahren eine optimale Wasseraufbereitung, ohne zusätzlichen Energieaufwand. Dabei ist gewährleistet, dass kein Restozon in das Schwimmbecken gelangen kann.
Beispiel für den oxidativen Abbau:
Die erforderliche Dosis wird durch folgende Parameter bestimmt:
→ Strahlungsstärke der UV-Lichtquelle (UV-C 254 und 185 nm Output)
→ Bestrahlungsdauer oder Verweilzeit des Wassers im UV-C Licht
→ Wassertrübung oder auch Verschmutzung des Quarzglases, die zu Strahlungsverlusten führt.
Bedauerlicher Weise erfolgt dabei von Anbietern häufig mangels Erfahrung oder aus wirtschaftlichen Gründen eine zu großzügige (niedrige) Auslegung der UV-Leistung, was zwar den Geräte-Kaufpreis senkt, aber den Erfolg in Frage stellt.
Eine permanente Unterdosierung eines Wassers im Kreislauf kann dazu führen, dass Bakterien, Viren und Keime resistent werden und zu wenig oder kein Abbau organischer Belastungsstoffe erfolgt.
Aus diesem Grunde ist es besonders wichtig, die für eine Abtötung der unterschiedlichen Mikroorganismen erforderliche minimale Bestrahlungsdosis zu erhalten. Diese wird in Millijoule (mJ/cm²) gerechnet.
Um eine einwandfreie Desinfektion zu erzielen (99,99% Abtötung), ist nach DVGW-Richtlinien mindestens eine desinfektionswirksame Bestrahlung von 40 mJ/cm² erforderlich! (Reduktion von mind. 99,99% = 4 Log-Stufen). Damit ist die Eigenreparatur der Mikroorganismen ausgeschlossen, die bei Unterdosierung auftreten kann.
Wie kann die erforderliche Dosierung sichergestellt werden?

Eine spezialisierte Mess- und Regeltechnik ist hierfür die Grundlage.
Sie ermöglicht eine UV-Überwachung mittels eines UV-Monitors, misst zusätzlich die Durchflussgeschwindigkeit in der Reaktionskammer und errechnet daraus die Strahlungsdosis in mJ/cm². Geregelt wird die Anlage über die Optimierung der Durchflussgeschwindigkeit des Wassers in der Reaktionskammer.
Damit wird eine genaue UV-Überwachung möglich und ein Optimum an mikrobiologischer Sicherheit erreicht.