Die Filteranlage ist das Herz des Schwimmbeckens.
Ihre einwandfreie Funktion erfordert ein abgestimmtes Zusammenspiel mit der gesamten Technik wie Hydraulik, Förderleistung, Spülgeschwindigkeit, Filteraufbau usw. Unstimmigkeiten hierbei führen zwangsläufig zu Problemen im Aufbereitungsprozess.
Die Folge ist, dass eingetragene organische Belastungsstoffe (Haare, Hautteile, Urin, Blütenstaub, Ruß usw.) die Wasserqualität belasten. Im Filter bilden sich bei nicht ausreichender Rückspülung sog. Biofilme als Nährboden für Bakterien und Legionellen. Ergebnis können Gefährdungen der Gesundheit sein. (Legionärskrankheit, Ohrenschmerzen durch Pseudomonas-Keime etc.) Hinzu kommen Fehler bei der Flockungsstufe.
Das Ergebnis: Ein deutlich höherer Chemie- und Frischwasserverbrauch.
UV-OX® aus dem
GreenPoolConcept stellt für öffentliche und gewerbliche Schwimmbäder das Optimum einer physikalisch-photochemischen Kombinationstechnik mit einer sehr hohen Redoxspannung dar. Es kombiniert die oxidierende Wirkung von Ozon mit der desinfizierenden Wirkung von UV-Licht in einem Gerät, ohne zusätzlichen Energieaufwand. Damit dient es zur besseren Beseitigung organischer Schadstoffe (AOX, CKW, TOC, Pestizide, Tenside, H5N1 usw.) wie auch zur sicheren Keimreduzierung für viele Anwendungsbereiche der Wasseraufbereitung und Desinfektion.
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Besonders vorteilhaft ist die Anwendung im Schwimmbeckenkreislauf, um Legionellen, pseudomonas aeruginosa und andere Keime abzutöten, Chloramin-, Biofilm- und einer THM-Bildung vorzubeugen.
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Der Einsatz von Kohle als Filterauflage oder im By-pass-Filter ist dadurch nicht mehr erforderlich, was Betriebsmittel und Arbeitszeit einspart.
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Ebenso kann der Einsatz von Flockungsmittel deutlich reduziert oder sogar ganz eingespart werden. Dies entspricht zwar nicht den Empfehlungen der DIN 19643, jedoch ist zu berücksichtigen, dass es sich dabei um eine Regel der Technik aus dem Jahre 1997 handelt und nicht um den Stand der Technik. Die Entwicklung geht weiter, denn Stillstand ist Rückschritt.
Die Anlagen können - im Gegensatz zu anderen Systemen - im Vollstrom, aber auch im sonst üblichen Teilstrom, eingesetzt werden. Besonders sinnvoll hat sich der Einsatz zur Aufbereitung des Rohwassers im Schwallwasserbehälter gezeigt, weil damit auch eine Filterentlastung (Brutstätte für Mikroorganismen, vor allem bei hohen Aktivkohle-Schütthöhen) erreicht wird.
Mit diesem patentierten Verfahren können aufgrund der sorgfältigen Zusammenstellung von Leistung beeinflussenden Faktoren eine hohe Wirksamkeit (mind. 40 mJ/cm²) mit niedrigerer Strahlerleistung bei höheren Förderströmen - als allgemein üblich - erzielt werden, was sich vorteilhaft auf die Betriebskosten auswirkt.